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DVD
- LEXIKON |
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Copyright
TMS Verlag, Mittelweg 146, 20148 Hamburg, Tel. 040/41 17 01 15, e-mail:
TMS@ms-ccc.com. Vervielfältigung und Speicherung nur mit Genehmigung
des Verlages, Gerichsstand ist Hamburg. |
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A B
C D E F
G H I J
K L M N
O P Q R
S T U V
W X YZ
5.1
Sechs diskrete, d.h. getrennt vorliegende Mehrtonkanäle. Fünf
Tonkanäle sind richtungsbezogene Surround-Kanäle, einer ist ein
nicht-richtungsbezogener Tonkanal speziell für die tiefen Frequenzen.
16:9
Sogenannte Breitbild-Fernseher haben das Bildformat 16:9 (Breite zu
Höhe), sind also um ein Drittel breiter als konventionell Geräte.
4:3
Das Bild eines normalen Fernsehers hat das Format 4:3, womit das Verhältnis
von Breite zu Höhe angegeben wird.
A
Abtastfrequenz
Abtastrate, mit der ein analoges Signal zur anschließenden Analog-/Digital-Wandlung
abgefragt wird.
Abtastrate
Beim Digitalisieren analoger Signale werden in kurzen Zeitabständen
Proben entnommen. Die Abtastrate, auch Samplingfrequenz, gibt die Anzahl
der Proben pro Sekunde an. Je höher die Abtastrate um so besser
ist die Soundqualität. Die typische Abtastrate für DVD beträgt
48 kHz.
Abtastung
AC-3
Siehe Dolby Digital. Von dem Unternehmen
Dolby entwickeltes digitales Surround-Tonsystem, das bis zu fünf Tonkanäle
plus Tiefbaß- bzw.
Subbass-Kanal (5.1 oder 3/2/0.1) übertragen kann (es gibt auch
Zweikanal-Versionen = Dolby Digital 2/0). Kommt z.B. im Kino und auf DVD
zum Einsatz.
ADR
Astra Digital Radio. Vom Satellitenbetreiber Astra
entwickeltes Übertragungssystem für digitalen Hörfunk zusammen
mit analogem Fernsehen. Dabei können bis zwölf Stereo-Programme
gleichzeitig auf dem Bildträger gepackt sein. ADR verwendet Musicam-Datenreduktion
mit einer festen Datenrate von 192 Kilobit pro Sekunde, das ist rund ein
Siebtel des CD-Standards. Dennoch ist die Qualität gut, solange im
Studio nicht allzu viel Dynamikkompression betrieben wird. Über 70
vorwiegend deutschsprachige ADR-Programme waren Ende 1998 via Astra zu
empfangen, darunter fast alle öffentlich-rechtlichen. Bei den Empfangsgeräten
setzt sich immer mehr der kombinierte Receiver für Analog-TV und ADR
durch. Es gibt aber auch reine ADR-Hörfunkempfänger. Über
Kabel oder terrestrisch ist ADR nicht zu empfangen.
A/D-Wandler
Wandelt analoge Signale in digitale Signale um. Dazu werden die elektrischen
Schwingungen in kurzen Zeitabständen "abgetastet", dann wird jeder
Abtastwert in eine Zahl umgewandelt. Je mehr Zahlenstellen das System verarbeiten
kann, desto größer die Genauigkeit. Die CD
kann 16-stellige Dualzahlen speichern.
Aktivbox
Lautsprecherbox mit eingebauten Endstufen. Häufigste Variante
ist die mit einer Endstufe für jeden einzelnen Wanuler und vorgeschalteter
aktiver Frequenzweiche. Aktivboxen werden direkt vom Vorverstärker
angesteuert.
Amaray-Box
DVD-Video-Verpackung des Herstellers "Amaray". Abmessungen: B 14,2
cm x H 19 cm x T 1,3 cm; Material: Schwarzer Kunststoff mit durchsichtiger
Einschubhülle für Cover und rückwertige Textinformationen,
angeboten u.a. von Arthaus/ Kinowelt, Columbia TriStar Home Video, Buena
Vista, EuroVideo, MAWA/ VCL, MGM, Laserparadise, Lumivision, Sony Music.
Anamorphotische Abtastung
Abtastung des Films im Seitenverhältnis 16:9 basierend auf der
vollen Filmbreite. Für die elektronische Speicherung wird der Bildinhalt
seitlich gestaucht (siehe auch Filmabtastung).
Angle (Multi-Angle)
Blickwinkel. Die DVD-Video kann bis zu neun Videospuren parallel
speichern. Liegt entsprechendes Ausgangsmaterial vor und ist dieses auf
der DVD abgespeichert - z.B. ein Fußballspiel, das mit neun verschiedenen
Kameras aufgezeichnet wurde - können die Bilder der verschiedenen
Kameras über die
"(Multi-)Angle"-Funktion der DVD-Fernbedienung selbst ausgewählt
werden.
ASCII
American Standard Code for Information
Interchange
- Standardverfahren. Ein Code, um alphabetische und numerische Zeichen
sowie Steuerzeichen darzustellen.
Audio (Ton)
Die DVD-Video kann bis zu acht digitale Audio-Spuren (z.B. Sprachen)
parallel zum Bild enthalten. Jede davon kann in einem der folgenden Tonformate
aufgespielt werden:
o
Unkomprimiertes Audio
Linear-PCM in 48 KHZ/16Bit bis zu 96 KHZ/24Bit : 2 Kanäle
o
Komprimiertes Audio
o MPEG-1 in 48 KHZ : 2 Kanäle
o Diskreter Mehrkanalton in:
- Dolby Digital (AC-3):
1 - 5+1 Kanäle
- MPEG-2: 1- 5+1 oder 7+1 Kanäle. Das
³+1ã steht für eine wahlweise anschließbaren Subwoofer,
der nur extrem tiefe Audiofrequenzen überträgt. Auch andere
Tonformate wie z.B. DTS oder SDDS
sind möglich. Gemäß DVD-Standard müssen PAL-DVDs
(TV-Standard u.a. in Deutschland) entweder Linear-PCM, MPEG-1 oder
Dolby Digital (AC-3) in Mono oder Stereo enthalten. Zusätzlich sind
auch die beschriebenen Mehrkanaltonformate wie z.B. MPEG-2, Dolby Digital
(5.1), DTS, SDDS oder andere erlaubt.
Arbeitsspeicher
Datenspeicher. Der Teil des Gesamtspeichers eines PCs, der nach Abzug
u.a. des Speicherbedarfs für das Betriebssystem und die Anwenderprogramme
für das eigentliche Bearbeiten der Daten verbleibt. Auf den Arbeitsspeicher
kann der Prozessor des Computers schnell zugreifen. Je mehr Arbeitsspeicher
einem Prozessor zur Verfügung steht, desto weniger muß er sich
die Daten von der Festplatte holen, auf die er nicht so schnell zugreifen
kann. Dort bleiben die Inhalte aber dauerhaft gespeichert, die Inhalte
im Arbeitsspeicher sind nach dem Ausschalten gelöscht.
Audio-CD
Compact Disc Digital Audio. Herkömmliche Musik-CD.
Genauer: Optisches Speichermedium mit 8 oder 12 cm Durchmesser. Die maximale
Abspielzeit beträgt 74 Minuten (Speicherkapazität 650 Megabyte
). Der Frequenzbereich reicht von fünf bis 20.000 Hertz
(Hz), die Abtastfrequenz beträgt 44,1 kHz. (siehe auch CD).
Auflösung
Ist eine Maßangabe für die Bildschärfe. Je größer
die Zahl der Linien, Zeilen oder Bildpunkte, die je Zeiteinheit übertragen
oder je Flächeneinheit wiedergegeben werden, desto höher ist
die Auflösung. Je nach Datenquelle und Fernsehnorm ergeben sich verschiedene
Qualitäten in der horizontalen und vertikalen Auflösung. Im Vergleich
zum TV oder anderen Bilddatenträgern hat die DVD
die beste horizontale (Linien-) und vertikale (Zeilen-)Auflösung.
DVD-Video
VHS
S-VHS
Laserwrdisc
Video-CD
TV
Horizontale
Auflösung
500 Linien
240 Linien 400 Linien
420 Linien
350 Linien
320 Linien
Vertikale
Auflösung
576 Zeilen
576 Zeilen 576 Zeilen
576 Zeilen
280 Zeilen
576 Zeilen
B
Betriebssystem
Eine Anzahl von Systemprogrammen und Basisfunktionen, die zum Betrieb
eines Computers erforderlich sind.
Bildauflösung
Siehe Auflösung
Bildformate
Je nachdem, ob eine Filmproduktion für das Fernsehen oder Kino
gedacht ist, wird diese in unterschieulichen Formaten aufgenommen. Diese
werden im Verhältnis Breite zu Höhe angegeben werden. So wird
ein Fernsehfilm, der überwiegend über klassische 4:3 Fernseher
ausgestrahlt wird, i.d.R. im 4:3-Format (1,33:1) produziert. Im Kino sind
heute vor allem drei Formate üblich: Der normale Breitwandfilm, dessen
Höhe die Breite um den Faktor 1,85 übertrifft (1,85:1); der Cinemascope-Film
mit dem Faktor 2,35 :1 und der europäische Kinofilm mit dem Format
1,67:1.
Bildplatte
Bit
Englisch: "Binary digit" (Binärzahl, Dual- oder Zweierschritt),
kann die Werte null und eins annehmen. Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit
in der EDV sowie in digitalen Übertragungssystemen und eine Kurzform
für ein binäres Datenelement. Ein moderner Computer kann mit
simplen Befehlen wie ja und nein, null und eins oder einfach an und aus
unvorstellbar große Datenmengen verarbeiten. Jede null und jede eins
ist ein Bit, die kleinste digitale Dateneinheit, mit der Computer arbeiten
können. Die kleinste adressierbare Informationseinheit, die ein Computer
darstellen kann, besteht aus 8 Bit = 1 Byte. Von Computern erstellte Datengrößen
werden also in Byte angegeben. Diese werden nicht im Dezimalsystem hochgerechnet,
sondern im 8er-System:
1 Byte = 8 Bit
1 Kilobyte = 1.024 Byte
1 Megabyte = 1.048.576 Byte = 1.0242 Byte
1 Gigabyte = 1.073.741.824 Byte = 1.0243 Byte
Bitstromwanuler
Verarbeitet statt der 16-stelligen nur einstellige Zahlen. Dies aber
mit entsprechend höherem Takt.
Blickwinkel
Byte
Ein binär, d.h. in Zweierschritten aufgebautes Zeichen, das als
Einheit vom Rechner verarbeitet wird und aus 8 Bit besteht.
C
CD
Compact Disc. Digitaler Ton- oder Datenträger mit
rund 650 Megabyte Speicherkapazität. Im Jahre 1982 wurde die CD erstmals
als industriell hergestellte Speicherplatte für digitalisierte Musikerlebnisse
veröffentlicht. Die berührungslose Abtastung der Toninformationen
erfolgt durch einen Laser. Hierdurch ergibt sich der Vorteil der Verschleißfreiheit
bei häufigem Abspielen der CD. Weitere Merkmale: Stör- und Rauschfreiheit,
großer Dynamikumfang und im Vergleich zur Schallplatte wesentlich
verlängerte Spieldauer. Weitere CD-Entwicklungen wie CD-ROM etc. basieren
auf der CD-Technologie. Das Funktionsprinzip: Das Bitmuster wird in Form
von Grübchen in eine transparente Kunststoffscheibe geprägt und
anschließend metallisch beschichtet. Bei der Wiedergabe durchdringt
ein Laserstrahl die Kunststoffscheibe und wird an der Metallschicht reflektiert
ö im Takt der Grübchen mehr oder weniger stark. Der reflektierte
Strahl wird ausgewertet und daraus die aufgezeichnete Bitfolge zurückgewonnen.
CD-Extra
Eine Audio-CD, die als "Extra" einen CD-ROM-Track enthält. Der
Audio-CD-Bereich ist auf allen üblichen Geräten spielbar, auf
denen auch normale Audio-CDs abgespielt werden können. Der Extra-Bereich
enthält normalerweise eine Mutimedia-Applikation, die deshalb nur
über einen PC genutzt werden kann.
CD+G
Eine Audio-CD, die als "Extra" Standbilder enthält, die bei dafür
ausgestatteten CD-Playern (CD-i-Player, PCs, CDTV-Geräte) am Fernseher
betrachtet werden können.
CD-i
Compact Disc Interactive. Standard für eine
unter der Federführung von Philips entwickelte Multimediatechnologie
im Bereich der Unterhaltungselektronik. Markteinführung in Deutschland
1992. Besonderheit: Die einem CD-Player ähnelnden Geräte sowie
die CD-i Titel (Sachthemenprogramme, Spiele, Kinder-und Musiktitel) können
ganz einfach, d.h. ohne besondere Vorkenntnisse bedient und genutzt werden.
CD-R
R= Recordable
Die CD-R ist eine einmal beschreibbare, nicht löschbare CD.
Für die Aufzeichnung wird ein spezieller CD-Recorder benötigt.
Bei der Aufnahme brennt der Laserstrahl "Löcher" in eine Farbschicht,
die bei der Wiedergabe für unterschieuliches Reflexionsverhalten von
Einsen und Nullen führen. Die CD-R läßt sich auf jedem
handelsüblichen CD-Player abspielen. Auf den meisten DVD-Playern läuft
sie jedoch wegen der abweichenden Laser-Wellenlänge nicht. Unbespielte
CD-Rs für Computeranwendungen sind sehr preiswert (vergleichbar mit
Compact-Cassetten), während die gleichen Rohlinge für den Audiobereich
eine spezielle Kennung enthalten und wesentlich teurer sind. Wie auch die
herkömmlichen CDs haben sie eine Speicherkapazität von 650 Megabyte
(MB).
CD-ROM
ROM= Read Only Memory/ Nur Lesespeicher
1. CD-ROM-Laufwerke sind CD-Spieler für den Einsatz im Computer.
Sie können neben herkömmlichen Audio-CDs auch Video-CDs und interaktive
CD-Titel (CD-ROMs) abspielen.
2. CD-ROM-Titel sind interaktive und auf der CD basierende
Multimedia-Applikationen, die ausschließlich über den PC genutzt
werden können. Die Speicherkapazität einer CD-ROM beträgt
ebenfalls 650 Megabyte (MB).
CD+RW
RW= ReWritable
Dies ist eine CD, die mit speziellen Recordern beliebig
oft löschbar und wiederbeschreibbar ist. Ihr großer Vorteil
gegenüber der CD-R:
Bei versehentlichen Knacksern oder verpaßten Titelanfängen
wird die Aufnahme einfach wiederholt. Der Nachteil: Die leere Scheibe ist
noch wesentlich teurer als die Audio-CD-R. Auch
läßt sich die +RW leider nicht auf jedem CD-Player abspielen.
Die Aufnahme funktioniert nach dem Phasenwechsel-Prinzip:
Die beschreibbare Schicht wechselt, je nach momentaner Laserleistung,
vom kristallinen in den amorphen Zustand. Bei der Wiedergabe führen
diese beiden Phasen zu unterschieulicher Reflexion des Lese-Lasers. Leider
ist der Reflexionsfaktor aber wesentlich geringer als bei der normalen
CD
oder
CD-R.
Daher akzeptieren herkömmliche Player die CD+RW nicht. Nur neue,
sogenannte Multiread-Geräte, die in Kürze auf den Markt kommen,
sind CD+RW-tauglich. Wie auch die Audio-CDs haben CD+RWs eine Speicherkapazität
von 650 Megabyte (MB).
Controller
Steuerungseinheit in elektronischen Systemen.
D
D/A-Wanuler
Digital-/Analog-Wanuler. Verwandelt digitale Zahlen zurück in
analoge Spannungswerte. Steckt zum Beispiel in jedem CD-Player, Digitalrecorder
oder digitalem Radioempfänger, heute oft in Form des Bitstromwanulers.
DAB
Digital Audio Broadcast, neuerdings auch einfach
Digitalradio genannt. Wird über terrestrische Sender ausgestrahlt
und ist auch im fahrenden Auto zu empfangen. Störungsfreier Mobilempfang
selbst im Gebirge oder in Straßenschluchten ist der große Vorteil
von DAB gegenüber UKW. Die Klangqualität ist mit ADR
vergleichbar.
DAT
Digital Audio Tape ö digitales Magnetband.
DAT war das erste digitale Aufzeichnungssystem und kam 1987 auf den Markt.
Es arbeitet mit Schrägspuraufzeichnung nach dem Prinzip des Videorecorders.
Das Datenformat ist, wie auch das der CD-i, nicht datenreduziert. Allerdings
ist die Standard-Taktfrequenz 48 Kilohertz. Digitalsignale mit anderen
Abtastraten können aber ebenfalls aufgezeichnet werden. DAT hat sich
in den Studios fest etabliert, im Consumerbereich jedoch nicht durchsetzen
können.
Datenkompression/
-reduktion
Methode, um große Datenmengen, die z.B. bei der Bildspeicherung
entstehen, zu reduzieren. Verlustfreie (lossless) Kompression erlaubt ein
identisches Wiederherstellen der ursprünglichen Daten. Bei einer nicht
verlustfreien (lossy) Kompression werden nur die zur Wiederherstellung
des optischen Eindrucks erforderlichen Informationen gespeichert.
Datenrate
DCC
Digital Compact Cassette. Digitales Magnetband
mit Längsspuraufzeichnung und Datenreduktion.
Von Philips entwickelt und als Nachfolger der Compact Cassette gedacht.
Alle DCC-Geräte können auch Analogcassetten wiedergeben. Doch
trotz Kompatibilität konnte DCC sich nicht durchsetzen.
Decoding/ Dekodieren
Entschlüsselung einer zuvor verschlüsselten, encodierten
Nachricht.
Dekoderkarte
Steckkarte, die verschlüsselte Daten entschlüsseln kann.
Digital
zahlenmäßig. Ein Begriff aus der elektronischen Datenverarbeitung,
bei der jegliche Signale (z.B. Bild- oder Toninformationen) durch rasch
aufeinanderfolgende Zahlenangaben ( mit 0 und 1) dargestellt bzw. verschlüsselt
werden.
Digitaleingang/-ausgang
Zum Überspielen etwa von CD auf Digital-Recorder
bietet sich die digitale Schnittstelle an. So werden die Daten ohne klangverfälschende
Einflüsse von Wanulern und Filtern eins zu eins übernommen. Zwei
verschiedene Übertragungswege haben sich eingebürgert: die optische
und
die elektrische (koaxiale) Schnittstelle. Bei der optischen Verbindung
werden die Bits in Form von roten Lichtblitzen über Lichtwellenleiter
übertragen. Die elektrische erfolgt über ein Cinchkabel mit 75
Ohm Wellenwiderstand. In beiden Fällen sind die Stereo-Kanäle
ineinander verschachtelt. Es genügt eine einzige Verbindung für
beide Kanäle. Auch das Datenformat ist bei beiden Übertragungsarten
gleich: Es entspricht dem SPDIF-Standard (Sony/Philips Digital
Interface).
Digitalisieren
Bezeichnet eine elektronische Zerlegung von Text-, Bild- oder Toninformationen
in eine maschinenlesbare Form.
Digitales Video
Für den Computer mittels Reduktion und Kompression (= MPEG-Standard)
nutzbar gemachtes Videomaterial.
Diskret
Bedeutet im Zusammenhang mit den Mehrkanaltonformaten wie z.B. Dolby
Digital (AC-3) oder MPEG-2,
daß alle Tonkanäle getrennt vorliegen.
Divx
Digital Video Express. Eine "Pay-Per-Play"-Variante
(oder in gut Deutsch: Zahlen pro Abspielvorgang) der DVD-Video,
die seit Sommer 1998 in den USA auf dem Markt ist. Sie wurde von der amerikanischen
Discountkette "Circuit City" und einer prominenten Hollywood-Anwaltskanzlei
entwickelt. Die Divx wird für einen Kaufpreis von ca. 4 bis 5 US-Dollar
angeboten. Allerdings enhält dieser Kaufpreis nur das Recht zum Abspielen
der Divx innerhalb von 48 Stunden. Für jede weitere Nutzung des auf
der Divx gespeicherten Films muß der Kunde wieder neu bezahlen. Der
Preis ab der zweiten Nutzung der DVD-Variante wird z.Z. mit ca. 3 US-Dollar
angegeben.
Das Abspielen der Divx ist im Vergleich zum DVD-Player nur mit einem
um ca. 100 US-Dollar teureren Divx-Player mit Modem und einem freien Telefonanschluß
möglich. Das Abspielgerät wird über die Telefonleitung mit
einem zentralen Rechner der (verleihenden) Firmengruppe verbunden und informiert
diese über die Nutzung der Disc. So können z.B. ab der zweiten
Nutzung des Titels die 3 US-Dollar direkt von der Kreditkarte des Nutzers
abgebucht werden. Der Divx-Zentralcomputer kann jedoch nicht nur kassieren,
sondern auch die Nutzungsgewohnheiten des Gerätebesitzers erfassen,
statistisch auswerten und damit auf ihn zugeschnittene Werbebotschaften
und weitere Kaufargumente zusammenstellen und übermitteln.
Dolby Digital
Siehe AC-3. Digitales Surround-System der Dolby
Laboratories. Wird in zahlreichen Kinos verwendet und entwickelt sich auch
zum Standard-Tonformat der DVD. Dolby Digital arbeitet mit 5+1 Kanälen:
vorne links und rechts, mitte, hinten links und rechts und Subwoofer. Die
fünf Hauptkanäle sind völlig separat (diskret) und mit vollem
Klangniveau auf der DVD gespeichert. Durch Datenreduktion
wird die Datenrate auf 384 Kilobit pro Sekunde
-für alle Kanäle zusammen- begrenzt. Zur Wiedergabe von AC-3-DVDs
muß ein entsprechender Decoder entweder im DVD-Player eingebaut sein
oder ein externer Decoderbaustein zwischengeschaltet werden.
Dolby ProLogic
Klassisches, analoges Surround-System. Es arbeitet mit nur vier Kanälen:
vorne links, mitte, rechts und hinten. Dabei ist die Mitte- und Hinten-Information
im Stereo-Signal verschlüsselt, so daß ProLogic über alle
normalen Zweikanalsysteme genutzt werden kann: über CD, Videokassette
und Fernsehen. Die Verschlüsselung bedingt allerdings klangliche Kompromisse:
Vor allem der rückwärtige Kanal ist in Frequenzumfang und Dynamik
beschränkt ö im Gegensatz zu den digitalen 5.1-Systemen.
Dolby Surround
Analoges Surround-System, das aus zwei Tonspuren vier Kanäle macht.
Siehe auch Surround-Sound.
Double Layer (ul)
Auf zwei Schichten, z.B. DVD-9, sind Informationen enthalten.
Double Side (DS)
Auf beiden Seiten, z.B. DVD-10, sind Informationen enthalten.
DSD
Bei der DSD (Direct Stream Digital) werden
- ähnlich wie bei der alten analogen Schallplatte - die aufzuspielenden
Daten nicht mehr gefiltert. Man will damit bei den High End Audiophilen
Musikfans die teilweise immer noch bestehenden Zweifel an der CD-Technologie
beseitigen. DSD ist jedoch noch kein verabschiedeter Standard, sondern
einer von vielen Vorschlägen für eine weitere Verbesserung des
Hörgenusses. DSD soll nur im Audio-CD-Bereich und nicht bei der DVD-Video
zum Einsatz kommen. Grund hierfür ist insbesondere der hohe Speicherbedarf,
der ähnlich wie bei der DVD zu einer CD führen wird, die aus
zwei aufeinandergeklebten Datenträgern besteht. Sollte DSD in diesem
Jahr verabschiedet werden, so werden vor dem Jahr 1999 bzw. 2000 keine
entsprechenden Audio-CD-Player auf dem Markt erhältlich sein.
DTS
Digital Theater System von Steven Spielberg. Digitales
Surround-Tonsystem, das im Kino und auf DVD eingesetzt
wird. Im DVD-Standard für Europa ist es nur als optionales, also zweitrangiges
System vorgesehen. DTS arbeitet mit höheren Datenraten, also geringerer
Datenreduktion
als Dolby Digital und benötigt daher
deutlich mehr Speicherplatz auf der DVD.
DVB
Digital Video Broadcast. Digitales Übertragungssystem
für Audio, Video und Daten über Kabel, Satellit und terrestrische
Sender. DVB verwendet für die Bilddaten-Reduktion MPEG-2
(wie auch DVD), für die Audiodaten Musicam.
Ton, Bild und sonstige Daten können in beliebiger Kombination zu Paketen
gebündelt werden. Für die drei Übertragungswege Kabel, Satellit
und Terrestrik sind jeweils eigene Modulationsverfahren im DVB-Standard
vorgesehen. Über Satellit und teilweise auch im Kabel ist DVB schon
auf Sendung: mit zahlreichen TV- aber derzeit nur zehn Hörfunkprogrammen.
Der Streit um ein einheitliches Empfangsgerät in Deutschland, die
sogennante Set Top Box, verzögert die Markteinführung. Terrestrische
DVB-Sendungen werden zur Zeit in Pilotprojekten getestet. Langfristig wird
sich DVB durchsetzen, denn es handelt sich um einen weltweiten Standard.
DVD
Digitale Versatile (vielseitige) Disc. Die DVD
ist ein Datenträger (äußerlich nicht von der Audio-CD zu
unterscheiden), der die digitale Speicherung von Film, Musik, Computerdaten
und interaktiven Spielen in bester Bild- und Tonqualität ermöglicht.
Im Vergleich zur Audio-CD oder CD-ROM hat die DVD eine bis zu 25mal höhere
Speicherkapazität. Je nach Anwendungsbereich werden verschiedene Arten
von DVDs (DVD-Familie) unterschieden. Eine DVD,
die Bewegtbilder, also z.B. komplette Spielfilme beinhaltet, heißt
DVD-Video oder häufig auch nur DVD. Um DVD-Videos abspielen zu können,
wird ein DVD-Player benötigt, der - wie ein Videorecorder - einfach
an den Fernseher angeschlossen wird. Der DVD-Player kann ebenfalls Audio-
und Video-CDs abspielen. Für die Betrachtung der DVD-Video über
den Computer ist ein DVD-ROM-Laufwerk sowie eine entsprechende Dekoderkarte
oder eine Softwarelösung erforderlich.
DVD-5
Einseitig beschriebene DVD mit einer Informationsschicht, Kapazität
4,7 Gbytes. Videospieldauer ca. 2 Stunden (MPEG-2);
SS/SL = Single Side/ Single Layer.
DVD-9
Einseitig beschriebene DVD mit zwei Informationsschichten, Kapazität
8,5 Gbytes. Videospieldauer ca. 4 Stunden (MPEG-2);
SS/ul = Single Side/ Double Layer.
DVD-10
Zweiseitig beschriebene DVD mit einer Informationsschicht auf jeder
Seite, Kapazität 9,4 Gbytes. Videospieldauer ca. 4 Stunden; DS/SL
= Double Side/ Single Layer.
DVD-18
Zweiseitig beschriebene DVD mit je einer zweiten Informationsschicht
auf jeder Seite, Kapazität 17 Gbytes. Videospieldauer ca. 8 Stunden;
DS/ul = Double Side/ Double Layer.
DVD-Audio
Auf dem DVD-Standard basierende Audio-Disc, die auch Videoinformationen
wiedergeben kann, jedoch ihre Datenkapazität überwiegend dafür
nutzen soll, eine noch bessere Audio-Qualität zu speichern und
wiederzugeben. Mit einer Wiedergabequalität von bis zu 96 kHz (Abtastfrequenz)
und 24-bit (Auflösung) will die DVD-Audio auch anspruchsvollen Musik-Fans
noch das Hören lehren. Im Vergleich dazu: Audio-CD mit einer Wiedergabequalität
von 44,1 kHz/16-bit. Um eine Kompatibilität der DVD-Audio zur Audio-CD
herzustellen, könnte eine Seite oder Schicht der DVD Informationen
im CD-Standard enthalten. Die Verabschiedung desDVD-Audio-Standards
fand am 10. Februar 1999 in Tokyo statt.
DVD-Enhanced
enhance = englisch aufwerten, verbessern. DVD-Video mit einem zusätzlichen
DVD-ROM-Bereich (früher DVD-Hybrid genannt).
DVD-Familie
DVD-Forum
Ehemals DVD-Konsortium. Anfang der 90er Jahre gebildete Gruppe aus
Firmen der Unterhaltungselektronik, Computer- und Filmindustrie mit dem
Ziel der Weiterentwicklung der CD als universeller Massenspeicher.
Nach verschiedenen Vorschlägen, die fast zu der Veröffentlichung
von unterschieulichen Standards führte, einigte man sich 1996 auf
einen gemeinsamen Standard: die DVD. Zu der Gruppe der 10 DVD-Entwickler
im DVD-Forum gehören Hitachi, JVC, Matsushita, Mitsubishi, Philips,
Pioneer, Sony, Thomson, Time Warner und Toshiba. Mittlerweile haben sich
rund 200 Firmen aus unterschieulichen Industriebereichen dem DVD-Forum
angeschlossen. Im Rahmen des DVD-Forums wurden unterschieuliche Arbeitsgruppen
gebildet, die sich mit der Weiterentwicklung der DVD befassen. Hierzu gehört
auch die DVD-Audio-Working-Group, die Standardisierungsvorschläge
für den zukünftigen DVD-Audio-Standard erarbeitet.
DVD-Hybrid
DVD+RW
ReWritable = englisch wiederbeschreibbar. DVD+RW ist
der Name für eine mit der DVD-RAM konkurrierenden
Technik und gehört offiziell nicht zum DVD-Standard.
Beide Formate finden ihren Einsatz im PC-Bereich und sind wiederbeschreibbar.
Die DVD+RW wird mit etwa 3 Gigabyte etwas mehr Speicherplatz haben als
die DVD-RAM.
DVD-R
Recordable. Sie ist eine einmal beschreibbare DVD
mit einer Speicherkapazität von 3,95 Gbytes bzw. 3,68 Gigabytes (einseitig)
und gehört zur DVD-Familie. Der Einsatz
entsprechender Recorder wird aufgrund der hohen Kosten auf den Profi-Bereich
beschränkt bleiben. Eine preiswerte Alternative stellen die DVD-RAM
oder DVD+RW dar.
DVD-RAM
Random Access Memory = Wahlfreier Speicherzugriff.
Die DVD-RAM ist die wiederbeschreibbare Variante der DVD,
die zur Speicherung von großen Datenmengen (Kapazität 2,58 Gbytes,
einseitig) ihren Einsatz im Computerbereich findet und gehört zur
DVD-Familie.
Sie soll auch auf DVD-ROM-Laufwerken der neuen Generation abgespielt werden
können. Philips hat eine DVD-RAM mit einer Speicherkapazit von 4,7
GB entwickelt, die als Speichermedium für die eventuell bereits 1999
verfügbare, aufnehmbare DVD dienen soll.
DVD-ROM
Read Only Memory = Nur Lesespeicher. Die DVD-ROM
ist mit einer bis zu 25mal höheren Speicherkapazität als die
der CD-ROM die Nachfolgerin dieses Trägers von Computerdaten und gehört
zur DVD-Familie. Beide Plattformen sind ein
Festspeicher, aus dem nur eine bereits bei der Herstellung aufgespielte
Information gelesen werden kann. Zum Abspielen der DVD-ROM wird ein DVD-ROM-
oder RAM-Laufwerk bzw. ein DVD-Recorder benötigt.
DVD-Verpackung
Die ersten DVD-Veröffentlichungen der unabhängigen Video-Programmanbieter
wurden im klassischen CD-Format, der sogenannten Jewel-Box
veröffentlicht. Seit April 1998 sind nun auch einige Videofirmen der
großen Hollywoodstudios mit DVD-Titeln auf dem Markt, die die DVD-Video
in einem Verpackungsformat anbieten, das sich von der Höhe an die
Video-Kassette anlehnt. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es in Deutschland folgende
Verpackungen: klassische Jewel-Box, Super-Jewel-Box,
Ivy
Hill Snapper-Box, Amaray-Box. Die Entscheidung
für ein bestimmtes DVD-Verpackungsformat oder vielleicht doch eine
Formatvielfalt, hängt neben der Stärke und Vielfalt des DVD-Video-Sortiments
der jeweiligenProgrammanbieter entscheidend von den Wünschen der DVD-Käufer
ab.
DVD-Video
Industriell vorbespielter Datenspeicher auf Basis des DVD-Standards,
der technisch darauf ausgelegt ist, lange und kontinuierliche Dateien wie
Filme und Musikvideos wiederzugeben. Die DVD-Video soll zukünftig
das digitale Speichermedium für Filme werden und langfristig das Video
ersetzen. Sie bietet in bezug auf Bild- und Tonqualität das derzeit
beste Heimkinoerlebnis und alle Vorteile, die man von der Audio-CD gewohnt
ist. Bislang gibt es nur vorbespielte und nicht beschreibbare DVD-Videos.
Letztere werden gemäß einer Ankündigung von Philips bereits
im Jahr 2000 erwartet. DVD-Videos werden über einen DVD-Player oder
einen PC mit DVD-ROM-Laufwerk sowie eine MPEG-2-Karte oder eine SW-Lösung
abgespielt.
E
Encoding/Enkodieren
Verschlüsselung einer Nachricht.
Endstufen
Endverstärker
Auch Endstufe, Leistungsverstärker, Poweramp. Einzig der Lautsprecheransteuerung
dienendes Gerät ohne sonstigen Bedienungskomfort. Wird vom Vorverstärker
angesteuert und setzt dessen niedrigen
Ausgangspegel auf lautsprechergemäße Strom- und Spannungswerte
um. Wird je nach Aufwand und Verwendungszweck als Mono- oder Stereoversion
konzipiert; auch Fünf- und Sechskanalversionen für Surroundanwendungen
sind mittlerweile im Handel.
Euro-AV
F
FAQ = F&A
Frequently Asked Questions = Frage und Antwort.
Liste, in der zu einem bestimmten Thema häufig gestellte Fragen und
deren Antworten aufgelistet werden.
Fernsehnorm
Bezeichnet die technischen Normen bei der Ausstrahlung von Fernsehbildern.
In unterschieulichen Regionen der Welt werden unterschieuliche Normen verwendet.
In Westeuropa ist es überwiegend PAL, in Osteuropa
überwiegend Secam, in Nordamerika und Japan NTSC.
Dabei unterscheidet sich insbesondere die Zeilenzahl und die Vertikalfrequenz.
So basiert TV in Deutschland und anderen europäischen Ländern
auf einem Bild von 625 Zeilen, von denen lediglich 576 Zeilen Bildinformationen
transferieren mit 50 Bildwechsel je Sekunde. In Nordamerika und Japan basiert
TV auf 525 Zeilen, von denen 480 Zeilen Bildinformationen transferieren
mit 60 Bildwechsel je Sekunde.
Filmabtastung
Frequenz
Anzahl von Schwingungen (periodische Vorgänge) in einer Zeiteinheit.
Diese werden in der Elektronik in Hertz (Hz) pro Sekunde gemessen und angegeben.
G
Gigabyte (GB)
Entspricht 2^30 Byte oder 1024^3 Bits ( binäres Zahlemsystem ).
Gbyte
Entspricht 10^9 Byte oder 8 x 1.000^3 Bits (dezimales Zahlensystem).
Zur Unterscheidung zwischen dem binären und dezimalen Zahlensystem
(zur Basis 2 bzw. zur Basis 10) ist in den USA der Begriff GIGA auf das
Kürzel G verändert worden, um so die Unterschiede zu verdeutlichen.
Goof
Fehler, die sich beim Dreh eines Spielfilms eingeschlichen haben. Bekanntester
Goof ist wohl die berühmte Armbanduhr eines römischen Legionärs
in dem Monumentarfilm "Spartacus"; legendär sind auch die Telegrafenmasten,
die am Horizont in einer Szene von "Quo Vadis" zu sehen sind.
Zur Unterscheidung zwischen dem binären- und dem dezimalen Zahlensystem
( zur Basis 2 bzw. zur Basis 10 ) hat man in den USA das Kürzel "Giga"
auf nur "G" verändert, um damit die Unterschiede zu verdeutlichen.
H
Hertz
In der Elektrotechnik die Anzahl der Schwingungen (periodische Vorgänge)
in einer Sekunde.
HiFi
High Fidelity. Eine früher oft verwendete Definition
zur Verdeutlichung, daß bei Tonwiedergabe in der HiFi-DIN-Norm 45500
die Unterschiede zwischen Original und Reproduktion (Wiedergabe) nicht
mehr hörbar sondern nur noch meßbar sein sollen.
Hochtöner
Kleiner Schallwanuler, der auf die Wiedergabe hoher Töne hin optimiert
ist. Der Arbeitsbereich liegt etwa zwischen 2.000 und 20.000 Hertz.
Homepage
Eingangsseite einer kompletten worldwideweb-Seite
(Internetseite).
I
iDVD
Internet DVD. Ein DVD-Format, dass das Abspielen der Disc in einem
Standard DVD-Player, in eimem
PC mit DVD-ROM- oder DVD-RAM-Drive sowie über das Internet erlaubt.
Interaktivität
Aktive, direkte Beeinflussung von Programmabläufen durch den Nutzer.
Die hiermit mögliche individuelle Kommunikation grenzt Multimediaanwendungen
von herkömmlichen, passiven Medien wie z.B. Film oder Zeitung ab.
Interface
Schnittstelle zwischen zwei Funktionseinheiten.
"Ivy Hill"
Snapper-Box
J
Jewel-Box
CD-Verpackung.
Maße: ca. B 14,2 cm x H 12,5 cm x T 1 cm Material:
Klarkunststoff, farbiger Tray aus Kunststoff und Kautschuk
K
Kameraperspektiven
Kilobyte
K oder KB. Entspricht 1024 Bytes an Speicherkapazität.
Kindersicherung
Kompression
L
Ländercode
Laserdisc
Eine der Langspielplatte ähnelnde Platte (Durchmesser 30 cm) zur
Speicherung von analogem Video und digitalem Ton (je Seite 60 Minuten),
die eine sehr hohe Bild- und Tonqualität liefert. Sie ist die Vorgängerscheibe
der DVD als Bildträger. In Deutschland hat die Laserdisc nicht viele
Liebhaber gefunden. 1998 ging man in Deutschland von ca. 40.000 installierten
Laserdiscplayern in den Haushalten aus.
Layer
Englisch: Schicht, Lage. Bezeichnung für jede Art von Lage/Schicht
wie z.B. den Informationsschichten der DVD. (siehe DVD-5
bis DVD-18)
Leistungsverstärker
Letterbox (LB)
Englisch: Briefkasten. Als Letterbox-Format wird ein Fernsehbild auf
dem Bildschirm bezeichnet, das nicht das volle Format des Bildschirms ausfüllt,
sondern oben und unten einen schwarzen Balken aufweist. Welches Format
eine DVD auf dem klassischen 4:3 TV zeigt, hängt neben dem vorhandenen
Ausgangsmaterial ganz entscheidend von der Filmabtastung
ab. Bei einer Letterbox-Abtastung wird der Film im Verhältnis 4:3
basierend auf der vollen Bildbreite abgetastet. Die freien Bildflächen
am oberen und unteren Bildrand werden dabei schwarz belichtet und später
bei der Bildwiedergabe auf dem TV als schwarze Balken angezeigt. Der Nachteil
liegt darin, daß durch diese Art der Filmabtastung nur 432 statt
576 aktive Bildzeilen auf dem Fernseher (PAL-TV) wiedergegeben werden.
LFE
Low Frequency Effect Channel oder schlicht Subwoofer-Kanal.
"Effect" wegen der Tieftoneffekte beim Film: Flugzeuggetöse und Explosionen
finden vorwiegend im LFE-Kanal statt.
M
Megabyte
MB oder Mbyte. Entspricht 1024 x 1024 = 1,049 Mio. Bytes
an Speicherkapazität.
Megahertz (MHz)
Menü
Inhaltsübersicht, die verschiedene Wahlmöglichkeiten von
Inhalten ermöglicht.
Minidisc
Kleine, wiederbespielbare Digitalscheibe mit Datenreduktion
und
bis zu 74 Minuten Spielzeit. Die Aufzeichnung funktioniert nach dem magnetooptischen
Prinzip: Je nach Magnetisierungsrichtung ändert sich das Reflexionsverhalten
der Speicherschicht. Bei der Aufnahme gleitet ein Magnetkopf über
die Rückseite der Scheibe ö die Wiedergabe erfolgt völlig
berührungslos. Vielfältig sind die Editierungsmöglichkeiten
der MD: Teilen, Kombinieren, Verschieben etc. Die Datenreduktion
ATRAC hat, nach anfänglichen Schwierigkeiten, ein hervorragendes Klangniveau
erreicht. Seit Sony, der Erfinder der MD, die MD-Player-Preise im Jahr
1998 nochmals drastisch senken konnte, hat die Nachfrage nach dem neuen
System kräftig angezogen.
MPEG
Moving Picture Experts Group, eine Untergruppe
der International Organization for Standardization/ Organisation International
Normalisation (ISO/ IEC).
Eine Familie von Standards für audiovisuelle Kodierung von Informationen
(Video, Musik etc.) in einem digitalen komprimierten Format. Entwickelt
wurden die Standards von einem Normenausschuß (ISO/IEC) gleichen
Namens, dem zahlreiche Industriefirmen angehören. Neben MPEG-1 für
digitale Bild- und Tonkomprimierung gibt es ebenfalls MPEG-2.
Die Ton-Komprimierung beider Formate unterscheidet sich darin, daß
mit Hilfe von MPEG-1 lediglich 2-kanalig (2/0 bis 3/1) gespeichert werden
kann. Das digitale Mehrkanaltonverfahren MPEG-2
bietet hingegen die Möglichkeit der Speicherung von bis zu sieben
diskreten Tonkanälen plus Tiefbaßkanal (5.1 bzw. 3/2/0.1 bis
zu 7.1 bzw. 5/2/0.1). Der MPEG-Standard wird ebenfalls für die Bild-Komprimierung
genutzt. Denn würden die analogen Bilder eines Spielfilms Bildpunkt
für Bildpunkt digitalisiert (bei einem TV-Bild wären das rund
20 Mio. Bildpunkte) wäre selbst das Fassungsvermögen der
DVD schnell erschöpft: Es könnte lediglich knapp eine Minute
Film gespeichert werden. Aus diesem Grund werden die Bildsignale komprimiert.
Hierbei wird die Tatsache genutzt, daß sich viele Bildinformationen
in einer Filmsequenz wiederholen. Es werden also nur die Daten eines
Filmbildes digitalisiert, die sich gegenüber dem vorherigen verändert
haben. Das MPEG-1 Bild-Komprimierungsverfahren wurde bei der Produktion
von Video-CDs eingesetzt. Der MPEG-2-Standard
dagegen wird für die Komprimierung von Bildsignalen bei der DVD genutzt.
Im Ergebnis bringt die Komprimierung nach MPEG-2 eine Bildauflösung,
die um den Faktor 4 besser ist als die von MPEG-1. Der Standard MPEG-4
befindet sich derzeit in der Verabschiedungsphase. Dieser zielt auf interaktive
Multimedia-Anwendungen ab und zeichnet sich neben erhöhten Kompressions-Effekten
gegenüber MPEG-1 und MPEG-2 durch neue inhaltsbezogene Funktionalitäten
aus.
MPEG-2 Audio
Von der Moving Picture Experts Group entwickeltes
digitales Mehrkanaltonverfahren (Surround-Tonsystem), das bis zu sieben
Tonkanäle plus Tiefbaßkanal (5.1 bzw. 3/2/0.1 bis zu 7.1 bzw.
5/2/0.1) übertragen kann (es gibt auch eine Zweikanalversion in MPEG-1
oder MPEG-2 Stereo). Derzeit nur auf DVD, eventuell auch im Digitalen
TV.
MPEG-2-Multichannel
Digitales Surround-System innerhalb des MPEG-Standards ö Erweiterung
des MPEG-1-Tonformats auf bis zu 7+1 Kanäle. Nicht zu verwechseln
mit der MPEG-2-Bildcodierung, die bei DVD und digitalem Fernsehen grundsätzlich
angewandt wird. MPEG-2-Audio wird sich als DVD-Tonformat kaum noch durchsetzen
können.
Musicam
Datenreduktionsverfahren für Audiosignale, das vorwiegend bei
digitalen Radiosystemen eingesetzt wird. MUSICAM ist Teil des MPEG-Standards
und nennt sich genaugenommen MPEG-1, Layer II. Aber selbst diese Untergruppierung
legt noch nicht definitiv fest, um welchen Faktor die Daten gegenüber
dem CD-Standard reduziert werden. Musicam läßt sich mit verschiedenen
Datenraten einsetzen und produziert nur soviel Kilobit pro Sekunde wie
vorgegeben. Ein gängiger Wert ist 192 ö das entspricht einem
Siebtel der CD-Daten.
N
NTSC
National Television System Committee, TV-Norm
in z.B. den USA und Japan. Von insgesamt 525 Zeilen werden bei einer Bildwechselfrequenz
von 60 Halbbildern je Sekunde (60 Hz) lediglich 480 Zeilen übertragen.
O
Originalformat
Auch Original-Kinoformat. Bei Kinofilmen wird das Verhältnis Breite
zu Höhe immer zu eins angegeben. Somit werden die Formate vergleichbar.
Am häufigsten ist das US-Breitbildformat 1,85:1. Sogenannte Cinemascope-Filme
sind in 2,35:1 gedreht. Europäische Filme werden meist in 1,67:1 aufgenommen;
70-Millimeter-Filme in 2,2:1. Das 16:9-TV-Format entspricht
keinem dieser Kinoformate, ist aber mit 1,78:1 ein guter Kompromiß.
P
PAL
Phase Alternation Line, Fernsehstandard in Deutschland
u.a. europäischen Ländern mit 625 Zeilen und 50 Hertz Bildwechselfrequenz.
Von insgesamt 625 Zeilen (Bildwechselfrequenz 50Hz = 50 Halbbilder je Sekunde)
transferieren 576 Zeilen Bildinformationen.
Pan & Scan
Deutsch: Schwenken und Abtasten. Ausschnitt(er)fassung eines Films.
Ob der Kinofilm auf dem heimischen TV-Gerät im Originalformat
oder als Ausschnittfassung, also in Pan & Scan wiedergegeben wird hängt
von der Art und Weise der Filmabtastung ab. Bei
Pan & Scan wird der Film im Seitenverhältnis 4:3
basierend
auf der vollen Filmhöhe abgetastet. Um wichtige Motive am seitlichen
Bildrand zu berücksichtigen, kann der Abtastrahmen nach rechts und
nach links verschoben werden. Beim Vergleich des Bild des Original-Kinoformates
mit dem durch Pan & Scan entstandenen Bildes wird deutlich, das Bildinhalte
vom rechten und/oder linken Bildrand fehlen. Im Vergleich zur Letterbox-Abtastung
sind jedoch bei der Bildwiedergabe auf dem TV (PAL-TV) alle 576 Bildzeilen
aktiv, d.h. die volle Bildschärfe wird wiedergegeben.
Parental Lock / Parental Control
Englisch: Kindersicherung. DVD-Video-Titel können mit einer achtstufigen
Altersfreigabe gekennzeichnet sein. Dies gilt sowohl für die komplette
DVD
als auch optional für vom Hersteller der Disc ausgewählte Szenen,
die für Kinder verschiedener Altersgruppen nicht geeignet sind. Über
die Systemeinstellung (Set-Up Menü) der DVD-Player kann die Kindersicherungsfunktion
aufgerufen werden. Hierüber ist es möglich, eine DVD
komplett zu sperren (Parental Lock = 0) oder - gemäß definierten
Altersgruppen (1 bis 8) - zu bestimmen, daß bestimmte Szenen eines
Films übersprungen werden (Parental Control). Derart gekennzeichnete
DVDs/ Filmsequenzen können anschließend nur durch wiederholte
Eingabe eines vorher definierten Zahlencodes erneut abgespielt werden.
PCM
Pulse Code Modulation. Ein unkomprimiertes, Audiosignale
wiedergebendes Verfahren zur Umwanulung von analogen in digitale Signale,
das ebenfalls bei der Audio-CD genutzt wird. Die PCM-Tonspur verfügt
über zwei digitale Audiokanäle, bietet jedoch auf der DVD
im Gegensatz zur Audio-CD verschiedene Qualitätsstufen, die von einfachem
Stereo bis zu Dolby Surround reichen. Eine
Alternative zu PCM ist das von Sony und Philips entwickelte DSD-Verfahren
(Direct Stream Digital).
Photo-CD
Gemeinsame Entwicklung von Philips und Kodak zur Speicherung von digitalen
Bildern auf einer 12-cm-CD. Die Auflösung beträgt 2.048 x 3.072
Pixel pro Bild. Eine Photo-CD faßt etwa 100 Bilder und kann über
CD-i-Player sowie CD-ROM- und DVD-ROM-Laufwerke
abgespielt werden.
Pits
Digitale Dateninformationen (Bild und Ton), die in Form von Vertiefungen
auf der DVD (Schicht 1 oder 2 bzw. Layer 1 oder Layer
2) aufgebracht sind. Im Vergleich zur Audio-CD sind die Pits bei der DVD
kleiner (DVD: 0,4 Mikrometer, Audio-CD 0,83 Mikrometer) und liegen enger
nebeneinander (DVD: 0,74 Mikrometer, Audio-CD 1,6 Mikrometer). Dies führt
zu einer Erhöhung des Speichervermögens der DVD,
erfordert jedoch auch den Einsatz eines neuen roten Lasers, der die kleinen,
eng aneinanderliegenden Informationseinheiten exakt auslesen kann.
Poweramp
Q
R
RAM
Random Access Memory = Arbeisspeicher
Receiver
Regionalcode / Ländercode
Auf Druck der amerikanischen Filmindustrie bestimmte Codierung auf
der DVD-Video, die das Abspielen der Disc nur
in geographischen Regionen erlaubt, in denen die parallele Veröffentlichung
der Filme mit ggf. unterschieulichen Filmschnitten gewünscht ist.
Die Codierung der DVD-Titel ist freiwillig, wird jedoch von den meisten
Firmen genutzt. DVDs mit Regionalcode können nur
auf Geräten (DVD-Player oder Laufwerke) abgespielt werden, die den
gleichen Regionalcode tragen. Auf den Umbau von DVD-Playern spezialisierte
Firmen bieten allerdings schon DVD-Player ohne Regionalcode an. Dabei sollte
berücksichtigt werden, daß die Hersteller der Geräte keine
Garantieleistungen für umgebaute Player übernehmen und daß
Funktionen der Geräte verlorengehen können. Weltweit gibt es
insgesamt sechs Regionen:
Region 1: Canada, USA, amerikanische Terretorien
Region 2: Europa, Japan, Südafrika, Mittlerer Osten inkl. Ägypten
Region 3: Südostasien, Ostasien inkl. Honkong
Region 4: Australien, Neuseeland, Pazifische Inseln, Mittelamerika,
Südamerika, Karabik
Region 5: ehemalige Sowjetunion, indischer Subkontinent, Afrika, Nordkorea,
Mongolei
Region 6: China
RGB-Signal
Fernseh-Bildsignal in den drei Grundfarben Rot, Grün
und Blau. Über den RGB-Eingang eines (TV) -Gerätes kann
man die Bildröhre (z.B. von einem DVD-Player aus) direkt ansteuern.
Das erhöht die Bildqualität.
ROM
Read Only Memory = Lesespeicher
S
Scart
Bezeichnung für einen 21poligen Anschluß an TVs, HiFi- Geräten,
DVD-Playern und anderen Videogeräten (auch Euro-AV genannt).
SDDS
Sony Digital Dynamic System. Von Sony entwickeltes
digitales Kino-Surround-System.
Secam
Séquentiel Couleur à Memoire. In
Frankreich entwickeltes System zur Übertragung von Farbfernsehen mit
625 Zeilen und 50 Hertz Halbbildfrequenz. Überwiegend in Frankreich
und im vormaligen Ostblock verbreitet.
Single Side (SS)
Informationen sind nur auf einer Seite eines Speichermediums enthalten,
z.B. bei der DVD.
Single Layer (SL)
Informationen sind nur auf einer Schicht (einer Seite) eines Speichermediums
enthalten, z.B. bei der DVD.
Snapper-Box
DVD-Video-Verpackung des Herstellers "Ivy Hill".
Maße: B 14,2 cm x H 19 cm x T 1,3 cm
Material: stabile Pappe mit schwarzer Kunststoffeinlage und seitlicher
Kunststoffflasche, angeboten von Warner Home Video.
Subtitle
Subwoofer
Lautsprecher für die Abstrahlung extrem tiefer Frequenzen (Tieftonlautsprecher/
Tiefbass-Kanal).
Super-Jewel-Box
DVD-Video-Verpackung.
Maße: ca. B 14,2 cm x H 19 cm x T 1,0 cm
Material: Klarkunststoff, abgerundete Ecken, angeboten von BMG Video,
Concorde Home Entertainment, MGM, PolyGram Video, Splendid und Warner Vision.
Surround-Sound/ -Ton
Spezielles Ton-System, das durch den Eisatz im Kino bekannt wurde.
Seine Besonderheit ist, daß hier nicht nur zwei Tonkanäle wie
bei sonst üblichen Stereosystemen den Klang transportieren, sondern
vier. Neben den Lautsprechern links und rechts hat Surround-Ton noch einen
Lautsprecher in der Mitte, den sogenannten Center-Lautsprecher sowie einen
Raumklangkanal, den eigentlichen Surround-Kanal. Die Firma Dolby hat in
den 60er Jahren ein System entwickelt, mit dem diese vier Kanäle in
zwei Tonspuren übertragen werden können, daher Dolby
Surround. Dolby Surround kann auf der DVD das gleiche
leisten wie im Kino, nämlich auf zwei Tonspuren Raumklang transportieren.
Die DVD kann jedoch noch mehr: Sie transportiert auch den digitalen Surround-Sound.
Bei diesem Verfahren werden die Raumklang-Informationen nicht mehr im Stereoton
versteckt, sondern als zusätzliche Daten auf i.d.R. fünf seperaten
Tonspuren plus einem Tiefbass-Kanal (5.1) gespeichert. Diese Technik wird
inzwischen auch in vielen Kinos angewendet. Hier gibt es allerdings nicht
nur ein System wie bei analogem Surround sondern gleich drei: Dolby
Digital (AC-3), DTS und SDDS.
T
THX
Von Lucasfilm entwickeltes Qualitätsmerkmal für die Aufnahme
und Wiedergabe von Ton. Dazu entwickelte Lucas ein Zertifikat für
die Hardware (für Kino-, Video- und Audiotechnik) und Software (für
Videokassetten, DVDs und LDs). Das THX-Label muß
beim Lizenzgeber Lucasfilm beantragt werden und wird von dort vergeben,
sobald die Anforderungen aus einem umfangreichenQualitätskatalog erfüllt
sind. THX ist somit ein Qualitätsstandard und nicht, wie häufig
irrtümlich bezeichnet, ein besonderes Sound-System.
Tiefbass-Kanal
TV-Norm
U
Übertragungsgeschwindigkeit
Die Übertragungsgeschwindigkeit wird im elektronischen Bereich
in "Bits per second" (bps) angegeben und bezeichnet die Menge an Informationseinheiten,
die pro Sekunde übertragen werden. Je mehr komplexe Daten, z.B. Grafiken,
übertragen werden, desto wichtiger ist eine hohe Übertragungsgeschwindigkeit
für eine möglichst kurze Übertragungsdauer. Je größer
die Datenrate ist, desto besser ist die Bild- und Tonqualität.
Untertitel
Auf einer DVD können bis zu 32 Untertitel gespeichert
werden. Neben verschiedenen Sprachen als Untertitel zu Filmen werden häufig
auch Untertitel für Hörgeschädigte (engl. Close Captioning)
oder bei DVD-Musikvideos sogenannte Lyrics, d.h. Liedtexte, auf der DVD-Video
programmiert.
Update
Aktualisierung, Modernisierung und Verbesserung eines Programms.
V
VCR
Verstärker
Gerät zur Verstärkung von Spannungen, Strömen oder Leistungen.
Verstärkt z.B. die Tonsignale in der Form, daß die für
die Lautsprecher notwendige Leistung zur Verfügung steht (Endverstärker).
VHS
Englisch: Video Home System. Das mit über
60 Prozent (Deutschland) am weitesten verbreitete Videosystem. Wurde von
der Firma JVC entwickelt.
Video-CD
Compact Disc, die gespeicherte Bild- und Tonsignale enthält. Die
Video-CD wurde bereits vor einigen Jahren als Konkurrenz zur VHS-Cassette
veröffentlicht. Sie kann auf CD-i Playern (mit einer entsprechenden
MPEG-1-Karte), auf PCs sowie auf DVD-Playern abgespielt werden. Aufgrund
ihrer begrenzten Speicherkapazität von max. 74 Minuten Bewegtbild
(allgemeine Filmlänge liegt bei über 90 Minuten) und der geringen
Qualitätssteigerung zur VHS, konnte sich die Video-CD (Bildkomprimierung
in MPEG-1 und nicht wie bei DVD in MPEG-2)
nicht durchsetzen.
Vollverstärker
Auch integrierter Verstärker. Zentraler Baustein einer HiFi-Anlage,
erfüllt eine Reihe von Funktionen. Er bietet Umschaltmöglichkeiten
für mehrere Quellengeräte,
beinhaltet die Lautstärkeregelung, gegebenenfalls die Klangregelung
und enthält einen Leistungsverstärker, der die Lautsprecher ansteuert.
Vorverstärker
Auch Preamp. In hohen Preisregionen werden Vollverstärker unüblich,
es wird haufig mit getrennten Komponenten gearbeitet. Dabei übernimmt
der Vorverstärker alle Aufgaben des Vollverstärkers bis auf die
Leistungsverstärkung zur Lautsprecheransteuerung. Vorteil: Im Vorverstärker
werden nur kleine Signale verarbeitet, die Leistungsabteilung kann hier
nicht störend einwirken. Die Endstufe auszugliedern ist vor allem
bei großen Leistungen und entsprechend wuchtigen Netzteilen sinnvoll,
erst recht bei Verstärkern mit empfinulichen Phono-Eingängen,
die Signale im Mikro- bis Millivoltbereich verarbeiten ö gegenüber
rund 1 Volt bei CD, Tuner, Tape und Aux.
W
Web
Englisch: Netz. Im allgemeinen wird darunter das Internet verstanden.
Weblink (engl. für Netzverbindung)
Englisch: Netzverbindung. Verbindung zu einer definierten Adresse im
Internet.
Wiedergabeformat
Das Bildformat einer DVD
ist das Wiedergabeformat auf dem Fernseher. Das Originalformat
ist
das Format, in dem der Film gedreht wurde. So werden TV-Filme in dem üblichen
TV-Format 4:3 (1,33:1) produziert, Kinoproduktionen
dagegen meistens in unterschieulichen Breitbildformaten. In welchem Bildformat
z.B. ein Kinofilm auf der DVD vorliegt, hängt von der Übertragung
des Original-Filmbildes auf das elektronische Speichermedium ab. Dabei
kann das Filmbild in drei verschiedenen Formaten abgetastet werden: 16:9,
Letterbox
(4:3) oder Pan & Scan. Je nach Originalformat
und Abtastung ergibt sich damit ein unterschieuliches Wiedergabeformat
auf dem Fernsehgerät. Wird z.B. ein Breitbildfilm im Letterbox (4:3)-Format
abgetastet, werden auf einem 4:3-TV ohne 16:9-Umschaltung schwarze Balken
am oberen und unteren Bildrand sowie eine geringere TV-Auflösung wiedergegeben.
Für Kinoproduktionen ist eine anamorphotische Abtastung
im Seitenverhältnis 16:9 optimal. Allerdings können auch hier
bei Originalformaten größer als 1,77:1 ö also z.B. 1,85:1
oder 2,35:1 ö selbst auf 16:9 TVs keine schwarzen Balken am oberen
und unteren Bildrand vermieden werden ohne Bildinhalte rechts und links
zu verlieren. Hier gilt, je breiter das Originalformat desto breiter die
schwarzen Balken. Filmfreunde, die sich das Kinoerlebnis ins Wohnzimmer
holen wollten, mußten deshalb in der Vergangenheit damit leben, daß
die Filme entweder oben und unten schwarze Balken zeigten (s. Letterbox)
oder links und rechts abgeschnitten waren (s. Pan & Scan). Mit der
DVD gehört das jetzt der Vergangenheit an, denn sie kann das Kinoformat
1,85 :1 (fast) komplett auf den Bildschirm bringen. Vorraussetzung: Der
DVD-Player muß an einen 16:9 Fernseher angeschlossen sein. (siehe
auch Filmabtastung)
Wirkungsgrad
Meßgröße, die beschreibt, wieviel der zugeführten
elektrischen Energie vom Lautsprecher in Schall umgewandelt wird. Der Wirkungsgrad
einer durchschnittlichen HiFi-Box liegt etwa um ein
Prozent ö Hornsysteme leisten bis zu zehn Prozent. Alternativ wird
oft die Empfinulichkeit angegeben: Es ist der Schalldruck, den die Box
in einem bestimmten Abstand bei einer bestimmten Spannung erzeugt.
Widescreen
Englisch: Breit(lein)wand bzw. öbild. Es bedeutet, daß der
Film im Breitbildformat vorliegt und nicht im 4:3-TV-Format.
Es sagt jedoch nichts darüber aus, in welchem der verschiedenen Breitbildformate.
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden als Widescreen häufig us-Breitbildfilme
(Seitenverhältnis 1,85:1) oder auch Cinemascope/ Techniscope (2,35:1)
bezeichnet. 16:9 bezeichnet ein genau definiertes Seitenverhältnis
von 1,78:1, ist also etwas weniger breit als die vorgenannten Formate.
In den USA werden häufig auch 16:9-TVs als Widescreen-TVs bezeichnet.
(siehe auch Bildformat)
X
Y
Z
Copyright TMS Verlag, Mittelweg
146, 20148 Hamburg, Tel. 040/41 17 01 15, e-mail: TMS@ms-ccc.com. Vervielfältigung
und Speicherung nur mit Genehmigung des Verlages, Gerichsstand ist Hamburg.