Andre: Es hat mich erwischt! Das schlimmste Übel für alle angehenden Wortakrobaten schiebt sich genau in diesem Moment zwischen meine kreativen Gehirnhälften und verhindert jeglichen Ansatz druckreifer Ergüsse. Ich spreche von einer ausgewachsenen Schreibblockade! Als probates Gegenmittel versuche ich daher, mein momentanes Defizit mit einem wie immer lange überfälligen Blog zu bekämpfen. Wenden wir uns also zunächst der Ursachenforschung zu. Ein Grund für den neurologischen Stau könnte zum Beispiel der gestrige Umtrunk im Kreise der Kollegen sein. Wie so oft konnte man den Verlockungen der Happy Hour nicht widerstehen und muss demzufolge mit den Nachwirkungen leben. Vielleicht bin ich aber auch gedanklich schon in Berlin, wo ich ab Sonntag zu meinem Volontärskurs antrete. Vier Wochen geballte Informationen warten auf eine hungrige Meute von Nachwuchsjournalisten, die natürlich bis in die Fingerspitzen motiviert sind (das meine ich übrigens ernst und nicht ironisch). Dank ausgiebiger Telefonkonferenz mit Volo-Genossin Kim weiß ich bereits, dass mich neben hervorragenden Dozenten, viel Arbeit und neuen Herausforderungen auch diverse Gelegenheiten für abendliche Zusammenkünfte mit gesteigerter Flüssigkeitsaufnahme erwarten. Na, hoffentlich resultieren daraus nicht weitere Blockaden! Zumindest dieser Blog findet aus genannten Gründen ein frühes Ende und ich begebe mich für die kommenden Wochen auf Redaktionsflucht. Aber wer mag schon lange Abschiede…
